PE-Druckrohrsysteme

Wasserrohr

PE 80 Wasserrohr

+ Zertifiziert nach DVGW Richtlinen

DVGW-Registriernummer bis 50 mm: DW-8136BN0486

DVGW-Registriernummer 63 bis 160 mm: DW-8141BN0504

Moore GmbH

Farbe: schwarz mit 4 blauen Streifen RAL 5012
Lieferung erfolgt in Ringbunden 50 m und 100 m oder in Stangen 6 m und 12 m

Sonderlänge auf Anfragen möglich!

PE 100 Wasserrohr RC

+ Zertifiziert nach DVGW Richtlinen

DVGW-Registriernummer bis 63 mm: DW-8141BN0504, PAS 1075, Typ 1, Typ 2

DVGW-Registriernummer 75 bis 160 mm: DW-8141BN0504

Moore GmbH

Farbe: blau RAL 5005
Lieferung erfolgt in Ringbunden 100 m, bis AD 125 mm
in Stangen 6 m und 12 m
oder als Endlosrohr auf Trommel, bis AD 125 mm

Sonderlänge auf Anfragen möglich!

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Abwasserrohr

PE 80 Abwasserrohr

+ Zertifiziert nach DVGW Richtlinen

DVGW-Registriernummer bis 50 mm: DW-8136BN0486

DVGW-Registriernummer 63 bis 160 mm: DW-8141BN0504

Moore GmbH

Farbe: schwarz mit 4 braunen Streifen
Lieferung erfolgt in Ringbunden 50 m und 100 m oder in Stangen 6 m und 12 m

Sonderlänge auf Anfragen möglich!

PE 100 Abwasserrohr

+ Zertifiziert nach DVGW Richtlinen

DVGW-Registriernummer bis 50 mm: DW-8136BN0486

DVGW-Registriernummer 63 bis 160 mm: DW-8141BN0504

Moore GmbH

Farbe: schwarz mit 4 braunen Streifen
Lieferung erfolgt in Ringbunden 50 m und 100 m oder in Stangen 6 m und 12 m

Sonderlänge auf Anfragen möglich!

 
 
1.1 Anwendungsbereich

Die Firma Moore GmbH bietet Druckrohre aus PE 80 und PE 100 für die Gas-, Trinkwasserversorgung und für die Abwasserdruckentsorgung an. Werden die Rohre gemäß den gültigen Einbauvorschriften im Sandbett verlegt, können für die Druckrohre aus PE 80 und PE 100 der Firma Moore GmbH, bei Einhaltung der in den Normen vorgeschriebenen Betriebsbedingungen, Betriebszeiten von 100 Jahren prognostiziert werden.

1.2 Lieferform

Druckrohre aus PE 80 und PE 100 der Firma Moore GmbH können mit einem Außendurchmesser von 20 bis 125 mm geliefert werden. Bis 75 mm Außendurchmesser werden die Druckrohre sowohl als 6 m, bzw. 12 m-Stangen, als auch als Ringbund von 50 m und 100 m geliefert, andere Längen auf Anfrage möglich. Die Dimensionen 90 – 110 mm sind in 6 m, bzw. 12 m Stangen und als Ringbund a 100 m lieferbar. Bei 125 mm Außendurchmesser werden auf Grund von auftretenden Transportproblemen nur Stangen a 6 m und 12 m geliefert.

1.3 Farben und Abmessungen

Druckrohre aus PE 80 und PE 100 werden gemäß den Maßen und Toleranzen der DIN 8074 hergestellt. Diese werden kontinuierlich im werksinternen Qualitätssicherungs-prozeß der Firma Moore GmbH kontrolliert.

Moore GmbH

1.4 Zulassungen

Druckrohre aus PE 80 und PE 100 der Firma Moore GmbH sind durch den DVGW zugelassen.
Wasserversorgung
DVGW-Zulassungsnummer bis 50 mm Außendurchmesser: DW-8136BN0486
DVGW-Zulassungsnummer 63 bis 160 mm Außendurchmesser: DW-8141BN0504
Gasversorgung
DVGW-Zulassungsnummer: DG –8106BO612

1.5 Verbindungstechnik

Druckrohre aus PE 80 und PE 100 der Firma Moore GmbH können mit allen für Polyethylen zugelassenen Schweißverfahren verbunden werden. Da die Rohre in Ihren Maßen und Toleranzen zu Außendurchmesser und Wandstärke den Erfordernissen der DIN 8074 entsprechen, sind ebenfalls alle mechanischen Verbindungen für PE-Rohre einsetzbar.

1.5.1 Heizelementstumpfschweißen

Diese Verbindungstechnik wird hauptsächlich bei größeren Nennweiten eingesetzt. Auf Grund des limitierten Rohrwandversatzes in der DVS-Richtlinie 2207 empfiehlt die Moore GmbH diese Schweißtechnik erst ab einer Wandstärke von 10 mm. Durch das Heizelementstumpfschweißen wird ohne zusätzlichen Werkstoffeinsatz eine werkstoffhomogene Schweißung hergestellt. Die Verbindungsflächen werden mittels Planhobel geebnet und dann unter Druck am Heizelement angeglichen und erwärmt. Nach erfolgter Durchwärmung der Verbindungsflächen wird das Heizelement entfernt und die Schweißflächen werden zusammengefügt. Während der Abkühlung ist darauf zu achten, dass der Fügedruck, der im Schweißschlitten eingespannten Teile, aufrecht erhalten wird. Maßnahmen zur beschleunigten Abkühlung der verschweißten Teile sind nicht zulässig.

1.5.2 Heizwendelschweißen

Bei diesem Verfahren werden die Rohraußenoberfläche und die Fittinginnenseite mittels im Fitting vorhandener Widerstandsdrähte durch elektrischen Strom aufgeheizt. Die zwischen Rohr und Fitting abgestimmten Toleranzen führen dazu, dass sich dabei in der Verbindungsfläche ein Schmelzedruck aufbaut, der zu einer homogenen Schweißverbindung führt.
Die Stromzufuhr zum Fitting sowie die vorgeschriebenen Schweißzeiten werden über den Barcode am Fitting von speziellen Schweißautomaten erfasst und weiterverarbeitet. Temperatureinflüsse werden bei diesem vollautomatischen Schweißvorgang vom Regelgerät automatisch registriert und berücksichtigt. Bei den meisten Schweißmaschinen werden die Parameter des gesamten Schweißvorganges automatisch erfasst und können nach Beendigung der Arbeiten ausgedruckt werden. Weiterhin sind die Hinweise zur Schweißdurchführung gemäß DVS-Richtlinie 2207 T1 zu beachten.
Diese Verbindungstechnik bietet sich speziell bei beengten Platzverhältnissen oder bei Reparaturen sowie bei kleineren Rohrdurchmessern an.

1.6 Anforderungen an Verlegearbeiten

Mit Verlegearbeiten von Trinkwasserrohrleitungen dürfen ausschließlich Rohrleitungsfirmen beauftragt werden, die über eine DVGW-Bescheinigung gemäß DVGW-Arbeitsblatt GW 301 „Verfahren für die Erteilung der DVGW-Bescheinigung für Rohrleitungsbauunternehmen“ verfügen. Für die Baumaßnahme ist ausschließlich Verlegepersonal einzusetzen, das nach dem DVGW-Merkblatt GW 330 „PE-Schweißer; Lehr- und Prüfplan“ ausgebildet ist. Die Ausführungen sind von einer Schweißaufsicht nach dem DVGW-Merkblatt GW 331 „PE-Schweißaufsicht; Lehr- und Prüfplan“ zu überwachen. Die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der zuständigen Berufsgenossen-schaften sind einzuhalten.
Bei Tätigkeiten innerhalb von Verkehrsflächen hat die Straßenverkehrsordnung (StVO) eine besondere Bedeutung. Zu beachten sind insbesondere die Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA).
Bei Vergabe der Bauarbeiten gemäß VOB ist die VOB/C „Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen“ anzuwenden.